Die Zwerge

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Zwergen-Reihe
Die Zwerge - Der Krieg der Zwerge - Die Rache der Zwerge - Das Schicksal der Zwerge
Die Zwerge

Markus heitz die zwerge piper oktober 2010.jpg

Buchinfo

Autor:

Markus Heitz

Reihe/Zyklus:

Zwergen-Reihe

Band-Nr.:

1/4

Buchdetails

Anzahl der Seiten:

640

ISBN-10:

349226767X

ISBN-13:

978-3492267670

Einband:

Taschenbuch

ET/Neuaflage:

Oktober 2010

Sonstiges

Erschienen bei:

Piper

Bestellen bei:

Amazon

Rezension - Coverpage

Klappentext

Tapfer bewachen die Zwerge des fünften Stammes den Steinernen Torweg, um das Geborgene Land, in dem Menschen, Zauberer und Elben in Frieden leben, vor den üblen Geschöpfen des Gottes Tion zu schützen. Doch eines Tages reicht die Kraft der Äxte nicht mehr aus: Orks und Oger stürmen in riesigen Horden das Tor. Das Tote Land drängt voran und bringt Siechtum und Tod über die tapferen Zwerge; wer auf seinem Boden stirbt, kehrt als untoter Sklave des Bösen zurück. Und zu allem gesellen sich die Albae, grausame Wesen voller Macht und Heimtücke. Der Steinerne Torweg fällt und mit ihm der letzte Zwerg aus dem Stamm der Fünften.

Tausend Sonnenzyklen später wehren sich die Menschen verzweifelt gegen die mörderischen Orks. Zwar haben die sechs großen Zauberer das Tote Land mithilfe von Magischen Schranken aufhalten können, aber unter den Herrschern des Geborgenen Landes befindet sich ein Verräter, und schon erobern Albae die Haine der Elben. In diesen unsicheren Zeiten macht sich der Zwerg Tungdil auf Geheiß des mächtigen Magier Lot-Ionan, seines Ziehvaters, auf einen Botengang - der unversehens zu einem schicksalhaften Abenteuer auf Leben und Tod gerät...

Inhalt

Der junge Zwerg Tungdil wächst unter Menschen auf. In einem Stollen des Magiers Lot-Ionan arbeitet er als Schmied. Als er bei einem Streit mit einem der Famulus ein Laboratorium zerstört, wird er zur Strafe aus geschickt, um Goren, einem ehemaligen Schüler Lot-Ionans einige Artefakte zu überbringen. Nach einigen Tagen erreicht er Gutenauen, eine kleine Stadt in Idoslan. Dort verbringt er die Nacht und trifft auf zwei Boten des Rates der Magi, die Lot-Ionan zu einer Versammlung rufen sollen. In der Nacht werden sie von Albae überfallen, die aber vertrieben werden können. Am nächsten morgen bricht Tungdil auf. In der folgenden Nacht bindet er sich als Schutz gegen Tiere an einen Ast einer hohen Eiche. Mitten in der Nacht erwacht er. Um seinem Baum haben sich mehrere hundert Orks versammelt. Auf ihren Feuern grillen sie Menschliche Überreste. Gelähmt vor Angst lauscht er der Unterhaltung. Einige Zeit später erscheinen zwei Albae die den Orks einen packt mit dem toten Land vorschlagen. Dieses „Land“ stellt den Norden des Geborgenen Landes dar, wer dort stirbt erwacht zu Untotem Leben und dienst fortan dem Dämonen Nôd’onn. Die Orks nehmen diesen Packt an und beschließen im Morgengrauen Gutenauen zu überfallen. Tungdil schleicht sich augenblicklich durch das Lager der Orks, entkommt unentdeckt und rennt zurück Richtung Stadt. Zwar ist dieses im Besitzt einer Holzpalisade und mehrerer Söldnern, allerdings bezweifelt er das sie gegen die Orks bestehen können und will sie warnen. Dabei rennt er beinahe in ein weiteres Ork-Lager, doch es gelingt ihm sich auch an diesem vorbei zu schleichen. Kurz vor Gutenauen fällt er jedoch in eine Wolfsfalle. Am nächsten Morgen erwacht er aus seiner Bewusstlosigkeit und kämpft sich aus der Grube hervor. Eine Eisenklemme hat sich in seinem Oberschenkel gegraben, die Wunde entzündet sich im Lauf seiner weiteren Wanderung. Zurück in Gutenauen findet er nur mehr Ruinen vor. Verbittert über sein Versagen die Bevölkerung zu warnen macht er sich auf die Weiterreise. Einige Tage später, durch seine Oberschenkelwunde mehr Tod als Lebendig erreicht er mit letzter Kraft einen Bauernhof. Die Familie pflegt ihn wieder gesund und er kann seine Reise zum Schwarzjoch fortführen. Vorher schreibt er einen Brief an seinen Meister Lot-Ionan. Ohne größere Zwischenfälle erreicht er dieses.

In der Zwischenzeit hat Nudin, der oberste der Sechs Magi einen Rat in Porista einberufen und den dort versammelten Magi erklärt, das das tote Land auf dem Vormarsch ist, und nur die geballte Macht aller Magi es aufhalten kann. Als diese ihre Macht mithilfe eines Malachit-Kristalls in Tischform fokussieren wollen eignet sich Nudin diese an und töten die Magi. Lot-Ionan wird in eine Statue verwandelt. Andokai, die von einem Schwert aufgeschnitten wurde, wird von einem Krieger gerettet und überlebt als einzige.

Tungdil hat sich derweil Zugang ins Schwarzjoch gebahnt, in dem er ein uraltes, von Zwergen in den Stein gemeißeltes Gedicht vorlas. Im inneren findet er hinweise auf Gorens verbleib, der vor einiger Zeit seiner Liebe gefolgt ist und sich nun im Grünhein, kurz vor der Grenze zum toten Land. Also macht er sich auf den Weg dorthin. Kurz bevor er sein Ziel erreicht wird er von einer Rotte Orks angegriffen. Einen kann er töten, doch dann scheint sein Schicksal besiegelt. Glücklicherweise tauchen die Zwillinge Böindil und Böindal auf, die die Orks töten. Sie haben den Auftrag Tungdil ins Reich der Zweiten zu bringen, damit er als Gegenkandidat zu Gandogar von den Vierten steht. Dieser will gegen die Elben Krieg führen, sollte er Großkönig der Zwerge werden. Der derzeit Amtierende Großkönig Gundrabur will dies um jeden Preis verhindern. Zwar hat Tungdil eigentlich keinen Anspruch auf den Thron, doch sein Erscheinen würde dem König Zeit geben um die Clan-Oberhäupter davon zu überzeugen, das ein Krieg gegen die Elben sinnlos wäre. Dadurch könnte dieser verhindert werden, auch wenn Gandogar Großkönig wird. Tungdil erklärt sich einverstanden die Zwillinge ins Reich der Zweiten (das Blaue Gebirge) zu begleiten, will jedoch auf keinen Fall als möglicher Kandidat gelten. Vorher jedoch will er die Artefakte zurückbringen. In Grünhain angekommen finden sie den Ort überfallen vor. Alle Bewohner wurden erschlagen, auf dem Schreibtisch Gorens liegt ein Brief an Lot-Ionan, den Tungdil kurzerhand einsteckt. Die Herrin des Hains, Gorens geliebte und eine Elbin wurde an einen Baum genagelt, nachdem man ihr das Fleisch von den Knochen gelöst hat. Mitten in den Trümmern finden sie eine Leinwand, auf der die Lichtung abgebildet wurde. Diese besteht aus der Haut der Elbin, die Farben wurden aus dem Blut der gefallenen gewonnen. Erzürnt werfen sie es ins Feuer. Die Künstlerin des Bildes, eine Albin, erscheint kurz drauf und greift die Zwerge an. Diese trennen sich, Tungdil bleibt zurück und wird kurzdrauf von der Herrin des Hains angegriffen. Das bedeutet, das das tote Land seine Grenzen erweitert hat. Der Elbin gelingt es sich dem Einfluss des Dämons zu entziehen, sie bittet Tungdil sie zu töten, damit sie ihm nicht dienen muss. Als er ihr diesen Wunsch erfüllt hat, haben Böindil und Böindal die Albin und ihr Reittier, ein Nachtmahr, getötet. Schnell machen sie sich auf den Weg zurück.

Derweil hat Nudin die Famuli aller Magi zu sich gerufen, angeblich hat das tote Land einen Anschlag auf den Rat geführt, den nur er mit mühe überlebte. Die Famuli sollen ihm nun Helfen das tote Land zurückzudrängen. Doch auch diesmal nutzt er die Energien die dabei frei werden zu seinem Eigen Vorteil, durch Splitter des Tisches tötet er alle Anwesenden. Nun ist er, und Andokai, von deren Überleben er jedoch noch nichts weiß, der einzige der Magi nutzen kann. Für den Fall das noch andere Magi überlebt haben, verdirbt er die Quelle der Magie die sich unter seinem Palast befindet. Nur Anhänger Tions können sie nun noch nutzen.

Tungdil reist derweil nach Porista, unterwegs trifft er auf eine Fahrenden Laden. Die Zwillinge gehen vorraus, er schleicht hinein um mit dem Händler (ein Zwerg) zu reden, schließlich hat er außer den Zwillingen noch keine anderen seines Volkes gesehen. Doch im Laden findet er nur eine Leiche und anzeichen eines Kampfes. Entsetzt versteckt er sich hinter einem Schrank, als mehere Soldaten vorbeireiten. Einer begibt sich in den Wagen des Händlers, köpft diesen und steckt seinen Kopf in ein Honigglas. Dabei schreib er nach draußen zu seinen Kameraden, das der ihnen eine Menge Geld einbringen wird. Dann ziehen die Soldaten weiter. Tungdil holt seine Gefährten ein, erzählt ihnen von seinem Erlebnis und befürchtet das im ganzen Land nun Zwerge gejagt werden. Und damit auch sie. Als sie in Porista eintreffen, stoßen sie erneut auf die Soldaten. Sie lauern diesen in einer Scheune, in der sie ihre Pferde untergebracht haben auf und töten sie. Einen fragen sie vorher, wer sie dafür bezahlt Zwerge zu töten, doch er stirbt bevor er antworten kann. Da sie in Porista halt gemacht haben, und die Zwergen-Köpfe nicht mehr bei sich tragen, schließen sie daraus das es sich um einen hiesigen Adeligen handeln muss. Kurz überlegen sie, Nudin um Hilfe zu bitten, entscheiden sich dann aber dagegen. Ohne weitere Zwischenfälle erreichen sie den Stollen Lot-Ionans. Dieser ist jedoch verlassen, Tungdil reagiert besorgt drauf und geht ohne Umwege in das Arbeitszimmer Lot-Ionans. Dieses ist verlassen, die eine hälfte sorgfältig aufgeräumt, die andere gewohnt Unordentlich. Verwundert stellt er seinen Rucksack ab. Als er Schritte auf dem Gang hört, beschließt er sich hinter der Tür zu verstecken, um seinen Meister zu erschrecken. Doch ein Famulus Nudins betritt das Zimmer. Er setzt sich an den Schreibtisch und beginnt die Papiere dort zu Durchsuchen. Tungdil wird klar, das etwas nicht stimmt und überlegt was er nun tun könnte. Seine Begleiter suchen derweil die Küche auf um etwas zu essen und finden dort Menschenfleisch, das in großen Töpfen gegart wird. Angewidert stürmen sie los um Tungdil zu warnen, scheinbar wurde der Stollen überfallen. Unterwegs stoßen sie auf den Koch, bei dem bereits der Verwesungsprozess begonnen hat. Das tote Land ist auf dem Vormarsch. Die beiden töten ihn und eilen weiter. Beim Arbeitszimmer angekommen, steht die Tür offen und der Famuli enteckt die beiden. Er erhebt die Arme um sie mit einem Zauber zu töten, doch Tungdil schlägt ihn nieder. Er hat ein Gespräch zwischen Nudin und seinem Famuli belauscht und herrausgefunden das alle Magi und deren Famuli tot sind. Nur wenige getreue Nudins sind diesem Schicksal entkommen. Zudem erfähert er, das er die ganze Zeit mit den Falschen Artefakten unterwegs war, in seinem Beutel befinden sich einige Bücher und zwei Stücke Holz. In den Büchern wird scheinbar beschrieben, wie man den Herrn des Toten Landes besiegen kann. Tungdil versucht die Texte zu entziffern, sie sind jedoch in der Sprache der Magi geschrieben, deshalb können nur Mitglieder des Rates sie lesen. Tungdil beschließt ins Reich der Zweiten zu ziehen und dort zu versuchen sie zu entschlüsseln. Als sie den Gang betreten stehen sie einem Bataillon Orks gegenüber, die Versuchen sie zu töten. Sie kämpfen sich hindurch ins Freie. Draußen werden sie von einer Armee Orks unter dem Kommando Nudins, erwartet. Mittlerweile weiß man, das Nudin und Nôd’onn die selbe Person ist. Er bietet den Zwergen an, ihm die Bücher und das Holz zu übergeben, dafür lässt er sie ziehen. Diese schlagen sein Angebot aus und greifen ihn an. Böindil köpft den Zauberer. Dieser erhebt sich jedoch kurz darauf wieder. Mehrere Blitze schlagen in den Magier ein und hindern ihn daran die Zwerge zu vernichten. Diese verstecken sich im nahe gelegenen Wald um den Orks zu entkommen. Kurz drauf schließt sich Andokai ihnen an und erzählt ihnen von Nudins Verrat. Tungdil zeigt ihr die Bücher, sie verspricht sie in den Nächsten Tagen zu übersetzten. Ein Krieger begleitet sie, Djerun. Zusammen machen sie sich auf den Weg ins Blaue Gebirge. Dort angekommen hat Andokai die Bücher bis auf wenige Passagen übersetzt, dort wird tatsächlich beschrieben, wie man eine Axt herstellen kann, die in der Lage ist Nôd’onn zu vernichten. Er gibt diese Information an den Großkönig weiter, später an die Clan-Oberhäupter. Anschließend stellt er sich der Prüfung zum Großkönig. Am Ende liegen Gandogar und Tungdil gleich auf, die letzte Prüfung wird entscheiden. Dafür schreibt jeder der beiden 5 Zettel mit der Disziplin in der man sich messen soll. Gandogar, als angehöriger der Vierten, die Edelsteinschleifer will natürlich Gewinnen und stellt als Aufgabe das schneiden eines Diamanten. Tungdil will das Geborgenen Land retten und schreib als Aufgabe das Schmieden der Feuerklinge und töten Nôd’onns. Wer als erster als Sieger gegen den Dämonen hervorgeht soll König werden. Diese Prüfung wird letztendlich auch die entscheidende, beide werden mit den nötigen Materialien ausgerüstet und auf die Reise geschickt. Tungdil bricht mit seinen Gefährten Böindil, Böindal, Bavragor Hammerfaust, der die Steinmetzarbeiten an der Axt vornehmen wird, Goimgar Schimmerbart vom Stamm der Vierten als Edelsteinschleifer auf. Zuerst Reisen sie durch die Schnelltunnel, eine fast vergessene Erfindung der Zwerge, mit denen es möglich ist innerhalb kürzester Zeit jeden beliebigen Ort im Geborgenen Land zu erreichen, ins Rote Gebirge um einen Schmied für die Feuerklinge zu finden. Da der Tunnel durch den sie Reisen einstürzt sind sie gezwungen Oberirdisch weiterzureisen. In der Stadt Mifurdania, die von Orks belagert wird treffen sie auf den Alb Caphalor, der herausfinden will was Zwerge soweit weg vom Gebirge treiben. Nach einem kurzen Kampf zwischen ihm und Tungdil können sie ihn in die Flucht schlagen. Als sie die Stadt abends wieder verlassen schließen sich ihnen eine Schauspielergruppe bestehend aus Namora, ihrem Mann den Magister technicus Furgas und Rodario der Unglaubliche und Weiberheld an. Nach kurzem Marsch werden sie von Orks und einer Horde Boglins angegriffen, dabei stellt Rodario seine Schauspielkünste zur Schau und verkleidet sich als Nudin. So geht die Reise weiter, mit Ponys zu den Ersten. Als sie in einer alten Tempelruine lagern, wird Böindal von Goimgar gewecket, er behauptet eine weitere Statue sei hinzugekommen während sie geschlafen haben. Er betitelt dabei die rechts außen. Böindal wirft seinen Krähenschnabel nach der Statue, zerknirscht meint darauf hin Goimgar: „Von mir aus rechts“. Derweil sind die anderen erwacht und machen sich bereit die linke Statue abzuwehren, die sich Urplötzlich auf sie stürzt. Andokai taucht unerwartet auf und ruft ihren Leibwächter zur Ordnung. Verwundert scharren sich die Zwerge und ihre Begleiter um die Magi, die erklärt sie hätte das letzte Geheimnis der Schriften gelüftet, eine Passage hätte sich ihr erst jetzt erschlossen. Demnach muss die Waffe von einem Feind der Unterirdischen geführt werden um den Dämon zu töten. Tungdil lässt sich von dieser Nachricht nicht entmutigen und sie ziehen weiter. Im roten Gebirge angekommen werden sie von Caphalor eingeholt, der Böindal mit einem Pfeil tödlich verwundet. Die ersten öffnen die Tore und lassen die Zwerge hinein, der Alb lässt sich zurückfallen. Von der Kriegerin Balyndis werden sie zu Königin Xamtys II geführt, die verspricht sich mit den anderen Zwergenkönigen zu treffen und Tungdil Balyndis, die beste Schmiedin mitzusenden. Am Abend eröffnet Namora das sie eine Halb-albin ist und somit fähig die Waffe gegen Nôd’onn zu führen. Tags drauf machen sich die Zwerge wieder auf den Weg, Böindal bleibt zurück, da er zu schwer verwundet ist um an der Reise teilzunehmen. Nach einigen Tagen werden sie aus dem Hinterhalt angegriffen, Bavragor wird von einem Bolzen in den Nacken getroffen. Andokai heilt ihn, Djerun tötet den Schützen, den Gnomen Swerd, der in den Diensten Bislipurs steht, dem Ratgebers König Gandogars. Sie nehmen an, das Bislipur Swerd entsandt hat um ihre Gruppe aufzuhalten, damit Gandogar gewinnt. Aber keiner der Gruppe denkt das Gandogar dahinter steckt. So geht es weiter, bis Bavragor am Abend vom Fieber geschwächt zusammenbricht. Der Bolzen war vergiftet! Als sich Abzeichnet das er nicht überleben wird, bittet er die anderen in zu Fesseln und ins tote Land zu tragen, damit er als Untoter zurückkehrt und seinen Auftrag vollenden kann. Djerun trägt ihn alsbald nach Norden, die Zwerge folgen etwas langsamer. Als sie die beiden einholen ist Bavragor bereits Tod und zum Untoten geworden. Zwar kann er den drang alles Lebendige zu töteten unterdrücken, dennoch lassen sie ihn gefesselt um kein Risiko einzugehen. Im grauen Gebirge angekommen machen sie sich auf zum Feuersee um die Drachin die dort lebt ihr Feuer zu stehlen, damit sie damit die Esse Drachenbrodem entzünden können. Dort angekommen finden sie den Drachen tot vor, umgeben von Modrigen Ork-Skeletten. Tungdil findet jedoch heraus, das sich ein Teil ihres Feuers im See befindet, die Entzünden daraufhin ihre Fackeln. Sie durchqueren mehrere Hallen, bis sie Kampfesslärm hören. Gandogar steht mit dem Rücken an einem Portal und wehrt sich verbissen gegen eine Übermacht von Orks. Die Gruppe eilt ihm zur Hilfe, sie erfahren das er der einzige überlebende seiner Gruppe ist, aber herausgefunden hat wo sich die Esse befindet. In der Halle vor dieser stellt sich ihnen ein Gigantisches Herr aus Orks, Trollen, Ogern und anderen Geschöpfen Tions in den Weg. Mit dem Mut der Verzweiflung stürzen sie sich auf diese um sich einen Weg hindurchzuarbeiten. Rodario, der von Furgas und Namora flankiert wird und die einzigen noch brennende Fackeln in der Hand hält, verschwindet schließlich unter der Masse der Angreifer. Entsetzt über diesen Verlust schlagen die Zwerge noch erbitterter auf diese ein. Andokai misst sich derweil mit einem Famulus Nudins, der einen Golem beschwört hat. Zwar gelingt es ihr ihn zu töten, doch anschließend sind ihre Magischen Kräfte aufgebraucht. Plötzlich erscheint Nudin, der den Orks befiehlt von den Zwergen abzulassen, er wolle sie selbst töten. Blut spuckend kommt er auf sie zu, gestatten ihnen das Portal zu berühren, als zusätzliche Demütigung. Schließlich bricht er zusammen und es wird offenbar das es sich dabei um Rodario handelt, der sich gerade noch zu den anderen Retten kann ehe die Orks wieder über sie herfallen. Dabei erlischt seine Lampe, die er mit den Fackeln entzündet hat. Niedergeschlagen kämpfen die Zwerge nur noch um möglichst viele Feinde mit in den Tod zu nehmen. Doch da öffnet sich das Tor und mehrere Angehörige der Fünften stürmen heraus und stellen sich der Übermacht. Als Tungdil und seine Gefährten in die sichere Schmiede gezogen werden ziehen sich auch die unerwarteten Retter zurück. Giselbart Eisenauge, König der Fünften erklärt, das sie sich seit über Tausend Zyklen gegen die besatzer des grauen Gebirges stellen und in dieser Zeit die Esse Drachenbrodem befeuert haben, so können die Retter des Geborgenen Landes ihre Arbeit aufnehmen. Böindil lehrt Namora den Umgang mit einer Axt, während die anderen die Feuerklinge herstellen. Als sie fertig gestellt ist, fliehen sie über den Lüftungsschacht, während Bavragor mit den Fünften zurückbleibt und die Orks aufhält.

Derweil hat Bislipur einen Verrat an den zweiten begangen und die Tore geöffnet, wodurch tausende Orks in die Festung stürmen. Die Zwerge fliehen durch die Tunnel, dort stoßen sie auf Xamtys mit ihren Kriegern, die ihnen zur Hilfe eilt. Baledilin Einarm und Bislipur kämpfen auf einer Schmalen Brücke, dabei gelingt es Baledilin den Verräter in eine Schlucht zu stoßen. Die beiden Zwergenvölker machen sich auf zum Schwarzjoch um die Kräfte der Orks und Albae dort zu bündeln, damit Tungdil leichteres Spiel hat. Ihr Plan geht auf, ohne größere Zwischenfälle gelangen er und seine Freunde zum Schwarzjoch, das bereits von einer Rießigen Armee belagert wird. Durch eine List verschaffen sie sich Zugang zum Lager und dringen ins Schwarzjoch ein. Namora versucht an Nudin heranzukommen, doch er schlägt sie mit einem Zauber zurück. Sie ist zu geschwächt um einen neuen versuch zu wagen, weshalb Djerun die Feuerklinge quer durch Nudin schlägt. Doch er stirbt nicht, sondern heilt sich Augenblicklich wieder. Die Axt geht im Gewirr der Schlacht verloren, Tungdil sucht sie. Als er sie findet stellt sich ihm Bislipur in den Weg, der durch die Macht des toten Landes zu neuem Leben erwacht ist. Er eröffnet Tungdil das dieser zum Stamm der dritten gehört, zu den Zwergentötern, die seit Anbeginn der Zeit versuchen die anderen Zwerge zu vernichten. Tungdil will dies nicht wahrhaben, tötet Bislipur und nimmt die Axt an sich. Ein Energie stoß durchfährt ihn, bei jedem Schlag zieht sie Axt einen feurigen Schweif hinter sich her. Tungdil erkennt, das er tatsächlich ein dritter ist und tötet Nôd’onn. Anschließend haben die Zwerge leichtes Spiel mit den Orks, vor allem da ein Herr der Menschen den Bestien in den Rücken gefallen ist. Auch die Elben, die Tungdil zuvor aufsuchte haben sich in die Schlacht geworfen. Als Held und Retter gefeiert, offenbart er Balyndis seine Liebe. Als die beiden sich Küssen jubeln ihre Freunde. Alles scheint sich zum guten gewendet zu haben. Als ein Stern vom Himmel fällt und im Osten, Richtung rotes Gebirge einschlägt, sind die Helden zwar beunruhigt, jedoch legt sich diese Schnell wieder und weicht Frohsinn.


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